| Hacker-Skandal bei der Wiener Polizei: Ein 15-jähriger Schulabbrecher narrte die Behörde derart, dass er ganz offiziell ein Passwort erhielt und sich seelenruhig im internen Netzwerk bewegen konnte. Nun müssen alle Geheimcodes geändert werden. Weil der Beschäftigungslose offenbar viel Zeit hatte, entwickelte er eine regelrechte Polizei-Obsession. Auf Facebook outete er sich als Fan des Bundeskriminalamtes und der Innenministerin. Der 15-jährige Computerfreak war in seiner Phantasiewelt ein Ermittler... Bursch prahlt mit Waffe und PolizeimarkeDas ging sogar so weit, dass der Schulabbrecher offenbar in seinem Bekanntenkreis damit prahlte, eine Waffe und eine Polizeimarke zu haben. Ein Freund, der anonym bleiben will, zur "Krone": "Er sagte, er könne die Adresse von jedem herausfinden. Außerdem hatte er immer die neuesten technischen Geräte!" Per Telefon PC-Zugang von Fahnder erhaltenTatsächlich dürfte der jugendliche Verdächtige aus einem Wiener Gemeindebau – im selben Gebäude ist eine Polizeiinspektion (!) – die Behörde mit dem echten Namen eines Beamten genarrt haben. Als angeblicher Fahnder erhielt er demnach einfach telefonisch dessenPC-Zugang per sogenannter Passwortrückstellung. Einmal ins Netzwerk des Polizei-Computers eingedrungen, las der 15-Jährige offenbar interne E-Mails. Nun wurde der Computerfreak ausgeforscht und angezeigt. Als Konsequenz wurden Hunderte Beamte in Wien jetzt aufgefordert, ihre Geheimcodes zu ändern. Quelle: Krone.at |
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