| Die IT-Sicherheitsfirma McAfee schlägt Alarm: Hacker sollen von China aus westliche Öl- und Gaskonzerne angegriffen haben. Dabei stahlen die Täter angeblich vertrauliche Informationen.
Bei dem Datendiebstahl handelt sich um einen „koordinierten, verdeckten und zielgerichteten Angriff“, der im November 2009 begonnen habe und weiter anhalte, wie die IT-Sicherheitsfirma McAfee am Donnerstag erklärte. Welche Firmen davon betroffen waren, blieb zunächst offen.
Schwachstelle in Windows genutzt - Die Hacker hätten ihre Angriffe über Server in den USA und den Niederlanden ausgeführt. Dabei hätten sie bekannte Schwachstellen im Betriebssystem Windows von Microsoft ausgenutzt, erklärte McAfee. Man habe einen Mann in der ostchinesischen Stadt Heze in der Provinz Shandong identifizieren können, über dessen Servern die Computer der angegriffenen Firmen kontrolliert worden seien.
Offenbar Profis am Werk - Täglich von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr abends Pekinger Zeit seien die Informationen abgerufen worden, erklärte McAfee. Das deute darauf hin, dass die Männer einem festen Beruf nachgingen und keine Freiberufler oder Amateurhacker seien. Immer wieder gibt es Berichte über Hackerangriffe aus China. Google schloss im vergangenen Jahr seine Suchmaschine in China, nachdem es zu Hackerangriffen auf das E-Mail-System gekommen sein soll. Quelle: focus.de |
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