| Riesiger Schock zum Frühstück für eine 54-Jährige aus dem obersteirischen Bad Aussee: Die Frau erreichte am Dienstag ein Anruf von ihrem Internet-Provider, um sie zu warnen. Denn: Innerhalb von nur zwei Tagen habe sie 150.000 Euro vertelefoniert. Nun ermittelt das Landeskriminalamt. Spuren führen nach Simbabwe. Laut ersten Erhebungen müssen binnen kurzer Zeit Tausende Anrufe in das im Südosten Afrikas gelegene Land geführt worden sein. "Aber nicht von mir", ärgert sich die Steirerin, die am Dienstag die Polizei kontaktierte und diese in ihrer grenzenlosen Verzweiflung um Hilfe bat. Kriminelle gelangten an Zugangsdaten - Um sich Geld zu ersparen, hatte die 54-Jährige einen Vertrag mit einem Internet-Betreiber abgeschlossen und danach statt über Festnetz per Datenleitung vor allem sehr günstig ins Ausland telefoniert. Doch dort lauern offenbar Betrüger. Irgendwie - die näheren Umstände müssen erst noch von Experten ermittelt werden - gelangten die Kriminellen an die Zugangsdaten der Frau und verursachten daraufhin binnen zwei Tagen zu ihren Lasten Kosten von 150.000 Euro. "Noch sind wir mit unserer Arbeit am Anfang", sagt ein erhebender Beamter, "ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Anzeigerin diesen horrenden Betrag bezahlen muss." Quelle: krone.at |
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