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NEWS Acer: Hacker wollen 40.000 Nutzerdaten gestohlen haben

Nach dem in den vergangenen Wochen Hacker in die Server von Sony und Eidos eingedrungen waren und dort Nutzerdaten entwendet hatten, scheint nun auch der Computerhersteller Acer Opfer eines Cyberangriffes geworden zu sein.

Wie einschlägige Hacker-Blogs berichten brüstet sich die Hackergruppe Pakistan Cyber Army (PCA) damit, sich Zugriff zum FTP-Server der europäischen Acer-Webseite verschafft und 40.000 Nutzerdaten entwendet zu haben. Die Daten sollen bald im Netz erscheinen.

Den von der Hackergruppe veröffentlichten Screenshots zufolge enthalten die entwendeten Datenbanken die Adressen und Telefonnummern von europäischen Acer-Kunden nach Ländern sortiert. Ob auch sensible Daten wie Kontonummern oder Kreditkarten-Daten in die Hände der Hacker gefallen sind, ist nicht bekannt. Die Pakistan Cyber Army kündigte aber laut der Webseite The Hacker News an mit den Daten auch eine Pressemitteilung zum Hack veröffentlichen zu wollen. Dann werden die Hacker sich wohl auch zum Ziel der Aktion äußern.

Weitere Daten gestohlen - Neben den Nutzerdaten haben die Angreifer wohl auch Quellcodes und weitere Dateien von den Acer-Servern entwendet. Acer ist das letzte bekannte Opfer in einer Reihe von Hackerangriffen gegen Unternehmen und Einrichtungen. Kurz vor den Osterfeiertagen drangen Hacker in die Server des Sony Playstation Network ein und stahlen massenweise Nutzerdaten. Die Sony-Dienste waren daraufhin wochenlang abgeschaltet.

Es folgten Angriffe auf den Spielehersteller Eidos sowie den US-Fernsehsendergruppe Public Broadcasting System (PBS). Teilweise standen die Hackerangriffe in Zusammenhang mit kritischen Berichten über die Enthüllungs-Webseite Wikileaks. Im Fall Sony spielten offenbar das juristische Vorgehen des Konzerns gegen einzelne Hacker eine Rolle.

Quelle netzwelt.de