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NEWS IWF: Unbekannte Angreifer stehlen E-Mails und Dokumente

Ein Hack-Angriff auf offenbar internationaler Ebene sorgt für Aufsehen in den Medien. Offenbar wurde der internationale Währungsfond Opfer eines Hack-Angriffes, bei dem einige E-Mails und Dokumente gestohlen wurden. Der IWF vermutet eine nicht benannte Regierung hinter der Attacke.

IWF LogoDer internationale Währungsfond ist Opfer einer Hacking-Attacke geworden. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg herausfand, gelang es Einbrechern einige E-Mails und Dokumente zu stehlen. Der betroffene IWF macht eine bestimmte Regierung für den Angriff auf die Systeme verantwortlich. Von welchem Staat die Spionage jedoch ausging, wurde nicht genannt.

Nach IWF-Informationen begann der Angriff schon vor einigen Monaten. Die Hacker benutzen offenbar sogenanntes „spear phishing“, bei dem einem legitimen Mitglied des Netzwerkes vorgegaukelt wird, dass ein Mitarbeiter ihn um gewisse Zugangsdaten bittet. Der so erhaltene Zugriff auf die Server wurde laut dem Internet-Sicherheitsexperten Tom Kellerman, der in dieser Funktion für den IWF arbeitet, dazu genutzt, um Schadsoftware zu installieren. Mit dieser wurden offenbar weitere Daten entwendet.

In einer Stellungnahme des betroffenen Instituts heißt es, dass die Arbeit der Einrichtung durch den Zwischenfall nicht beeinträchtig sei. Aus Sicherheitsgründen unterbrach die Weltbank, die nur eine Straße weiter ihren Sitz hat, dennoch ihre Netzwerkverbindung zum IWF. Und auch das FBI, nimmt sich nun der Sache an, erklärte eine Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums.

Zu welchen genauen Ergebnissen die US-Behörde jedoch gekommen ist, wurde noch nicht bekanntgegeben. Auch der Name der vermeintlich schuldigen Regierung und Details über die entwendeten Daten wurden bislang nicht publiziert.

Mit gutem Grund, vermutet ein IWF-Experte gegenüber der News York Times. Da der IWF verschuldete Staaten mit Krediten unterstützt, seien auf den Rechnern des Unternehmens E-Mails zu finden, in denen der Fond nicht öffentliche Verhandlungen führt. Diese Informationen seien in vielen Gegenden „politisches Dynamit“.

Quelle: gulli.com