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NEWS Hacker-Angriff im Anflug: Jugendliche erpressten 30 Online-Shops mit DDoS-Attacken

Hacker in Gewahrsam: Die Polizei durchsuchte heute die Wohnungen von vier mutmaßlichen jugendlichen Hackern, die angeblich 30 Online-Händler mit DDoS-Attacken drohten, sollten sie nicht Geld an die Gruppe zahlen. Rund 1.000 Euro sollen sich die jungen Männer auf diesem Wege ergaunert haben.

Die Polizei hat heute die Wohnungen von vier jugendlichen Verdächtigen untersucht, die angeblich 30 Online-Shops erpresst haben. Die jungen Gauner sollen den Shops gedroht haben, Hacker-Attacken auszuführen. Einige DDoS-Attacken hätten sie zur Bekräftigung Ihrer Forderungen auch durchgeführt. Den Online-Shops entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro, da die Webseiten während der Downtime natürlich keinen Umsatz generieren konnten.

Hintergrund war wie gesagt die DDoS-Attacke: Durch sehr viele gleichzeitige Anfragen wurde der Server in die Knie gezwungen. Anschließend haben die Erpresse mit weiteren Angriffen gedroht. Nun droht den jungen Männern zwischen 17 und 23 Jahren ein schwerwiegendes Nachspiel: Ermittelt wird wegen gewerbs- und bandenmäßiger Erpressung. Außerdem steht der Vorwurf der Computersabotage im Raum. Das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermitteln in dem Fall.

Festnahmen gab es allerdings nicht. Die Verhältnismäßigkeit würde dies in diesem Fall nicht vorgeben, wie es aus Ermittlerkreisen heißt. Die Erpresser hatten jeweils Zahlungen in Höhe von 50 bis 250 Euro verlangt. Nicht auf der Rechnung hatten sie wohl den Schaden, der den Shops entsteht, während die Seiten down sind.

Quelle: pcgames.de