| Der Greyhat-Hacker mit dem Nicknamen Headpuster konnte sich durch das erfolgreiche Ausnutzen einer SQL-Injection-Schwachstelle Zugriff auf eine Nutzerdatenbank, welche in Verbindung mit Welt.de steht, verschaffen. Seinen getroffenen Angaben zufolge hat er sich zu diesem Angriff entschieden, um gegen den Verkauf von Benutzerdaten der Betreiber an Dritte zu protestieren. Der Axel Springer AG wirft Headpuster vor, Nutzerdaten an verschiedene in Russland ansässige Marketingfirmen verkauft zu haben. Die zugehörige Datenbank soll 30.264 persönliche Nutzerinformationen enthalten. In einer zensierten Form wurden einige dieser besagten Datensätze bereits veröffentlicht. Von einer umfassenden Veröffentlichung möchte Headpuster allerdings absehen. Er selbst ist der Meinung, dass "die Nutzer nichts für die Dummheit seitens Welt.de können." Nichtsdestotrotz plant er eine Herausgabe von Passwörtern und Kreditkarteninformationen der Betreiber. Diese sollen sich in absehbarer Zeit über seinen Twitter-Account einsehen lassen. Gegenüber dem Online-Portal 'Gulli.com' hat sich ein Pressesprecher der Welt bereits zu diesem Zwischenfall geäußert. Den offiziellen Bekanntmachungen zufolge soll die Sicherheitslücke einen Werbepartner betreffen und nicht das Angebot der Welt selbst. Quelle: winfuture.de |
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