| Erneut sind Daten via AnonAustria-Twitter-Account an die Öffentlichkeit gelangt. Dieses Mal handelt es sich um Personen-Daten die aus der Wirtschaftskammer stammen. Jürgen Bodenseer erfuhr von der TT vom neuerlichen Datenleck. Für ihn ist die derzeitige Entwicklung „bedenklich und unlustig“. Ganz verhindern könne man den Datenmissbrauch wohl nie. „Ich frage mich aber natürlich schon, was ist das nächste? Ein vollkommen gläserner Mensch wäre extrem gefährlich.“ In der WK-Tirol hätte man nach den jüngsten Datenlecks noch einmal alles kontrolliert. Die WK- Österreich- Pressestelle verweist auf den Fachverband der Immobilientreuhänder, von dort würden die Daten stammen. Das Datenleck sei nicht im zentralen System der Wirtschaftskammer aufgetreten. Bei den Daten, die über den Twitter-Account von Anonymous Austria verbreitet wurden, handelt es sich Personen-Daten die hauptsächlich von Immobilien-Händlern zu stammen scheinen. Neben privaten Handynummern sind auch IP-Adressen von Computern gespeichert. Viele der über 6000 Datensätze stammen aus Tirol. Offenbar hatten die betreffenden Personen den „Immobilienpreisspiegel“ angefragt. Die Kriminalpolizei wurde informiert. Die Daten seien „relativ harmlos“, hieß es. AnonAustria distanzierte sich in einem Tweet von dem Datenleck. „Wir haben die WKO nicht gehackt sondern jemand anders. Den Leak findet man ganz einfach via Google“, hieß es in dem Statement. Quelle: tt.com |
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NEWS Wirtschaftskammer-Datenleck: „bedenklich und unlustig“
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