| Computernutzer, die über eine Mastercard verfügen, sollten derzeit in besonderem Maße auf der Hut sein. Denn Internetkriminelle versuchen, sie mit einer Mail hereinzulegen, die angeblich von dem Kreditkarteninstitut stammt. Die E-Mail ist dermaßen perfekt gefälscht, dass selbst E-Mail-Profis auf sie hereinfallen können. Zusammen mit der Visa-Card gehört die Mastercard zu den meist genutzten Kreditkarten Deutschlands. Es verwundert daher wenig, dass Internetkriminelle versuchen, an die Daten von Mastercard-Kunden zu gelangen. Dabei gehen sie äußerst professionell vor. Neue Sicherheitsrichtlinien - In einer E-Mail mit der Absenderadresse „eu.karteninfo(at)mastercard.com“ wird den Empfängern mitgeteilt, dass sie ihre Kreditkarte derzeit nicht nutzen können. Als Grund werden neue Sicherheitsrichtlinien genannt, welche eine „Verifizierung der Kartendaten“ erforderlich mache. Dazu soll einem in der Mail enthaltenen Link gefolgt beziehungsweise ein beigefügter Dateianhang geöffnet werden. In dem sich daraufhin öffnenden Formular werden persönliche Daten der Mailempfänger abgefragt. Nach der Beantwortung werde die Karte unverzüglich freigeschaltet und könne wieder uneingeschränkt genutzt werden, so das Versprechen in der Mail. Doch wer der Aufforderung folgt, liefert seine Daten Cyberkriminellen, die sie zu betrügerischen Zwecken nutzen. Perfekte Fälschung - Die E-Mail ist nahezu perfekt gestaltet. Sie könnte von ihrer Aufmachung her tatsächlich von dem Kreditkarteninstitut stammen. Um die Empfänger in Sicherheit zu wiegen, enthält sie sogar einen Link, der auf eine Original-Mastercard-Internetseite führt. Einzig die Hausnummer sowie die Angaben zur Telefon- und Fax-Nummer stimmen nicht mit denen des Kreditkarten-Unternehmens überein. Aber selbst diese Nummern sind äußerst geschickt gefälscht. Man merkt erst bei genauem Hinsehen, dass es sich trotz einer Adresse in Frankfurt am Main nicht um eine Frankfurter Vorwahl, sondern um eine Vorwahl eines Ortes namens Dahm aus der Südwestpfalz handelt. Kreditkarteninstitute fordern ihre Kunden niemals dazu auf, ihre Daten online zu verifizieren – weder per Briefpost noch per E-Mail. Bei derartigen Mails kann es sich folglich nur um einen Betrugsversuch handeln. Sie gehören unverzüglich in den virtuellen Papierkorb. Quelle: versicherungsjournal.de |
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