Seite 1 von 2 Die Speicherexperten von LSI haben "zehn goldene Regeln" zusammengestellt, die es bei der Verbesserung und der Anwendung des Schutzes von ruhenden Daten zu beachten gilt. Entsorgungsunternehmen berichten, dass etwa die Hälfte der ihnen überlassenen Geräte noch gültige Daten enthalten. Die Menge der tatsächlich wieder herstellbaren Daten dürfte aufgrund unsachgemäßer Löschung deutlich höher sein. Hinzu kommt, dass multiple Kopien von Daten unter anderem zu Sicherungszwecken hergestellt werden, über deren Existenz zumindest der Anwender nicht informiert ist. Darüber hinaus lassen sich mit genügender krimineller Energie komplette Festplattensätze meist unbemerkt aus dem IT-Betrieb entfernen, die dann in aller Ruhe an anderem Ort ausgewertet werden. Seit einiger Zeit bieten Hersteller daher Festplatten an, die sich ohne große Beihilfe des Betriebssystems quasi selbst verschlüsseln. Selbst wenn solche Festplatten in fremde Hände gelangen, sind die Daten zumeist nicht zugänglich. Laufwerke der Enterprise Klasse für Magnetbänder besitzen die Fähigkeit zur Verschlüsselung schon seit Jahren. Auch LSI hat in Zusammenarbeit mit Seagate und IBM solch ein Verfahren entwickelt, das unter anderem auf den von LSI hergestellten Speichersystemen Anwendung findet, und stellt zehn "goldene Regeln" für sichere Daten vor. 1. Sichere Daten – sichere Zukunft Unternehmen müssen sich und ihre Kunden vor dem kompromittierenden Verlust von Daten sowohl gegen Diebstahl, Verlust, beispielsweise beim Transport oder Umzug, und Fahrlässigkeit schützen. Der damit verbundene Schwund von Glaubwürdigkeit könne den Bestand eines Unternehmens ernsthaft gefährden, so LSI. 2. Licht aus, Daten verschlüsseln Bei der Außerbetriebnahme von Speichergeräten ist dafür zu sorgen, dass die Daten auch mit forensischen Mitteln nicht wieder herstellbar sind. Full Drive Encryption (FDE) sei ein absolut sicheres Verfahren, so LSI. 3. Gleich bei der Festplatte beginnen Unternehmen sollten sich weiters laut dem Storagespezialisten für ein Verfahren entscheiden, das bereits an der Datenquelle, also Festplatte, agiert. Dieses Vorgehen ist von der SNIA (Storage Networking Association) ausdrücklich empfohlen. Eine Kombination von Verfahren zum Schutz von Daten in Bewegung, beispielsweise in Netzwerken, ist natürlich ebenfalls notwendig. |
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