| Es ist der Alptraum schlechthin. Man öffnet den Brief mit der Telefonrechnung und stößt auf einen Betrag in der Höhe eines Kleinwagens. Doch nicht immer sind es die Kinder, die einen kostenpflichtigen Service angerufen haben oder der Mitarbeiter, der mit seiner Freundin im Ausland telefoniert. Die Polizei stellt immer häufiger fest, dass auch Telefon-Hacking die Ursache für überhöhte Rechnungen sein kann. Und das funktioniert so: Ein Betrüger schaltet meist im Ausland eine kostenpflichtige Hotline. Dann wählt er sich in eine fremde Telefonanlage ein und manipuliert über die Fernwartung das Telefon, so dass immer wieder die kostenpflichtige Rufnummer angewählt wird. Doch gegen Missbrauch können Sie sich leicht schützen: 1. Ändern Sie umgehend das in der Werkseinstellung vorgegebene Kennwort für die Routereinstellung zur Fernwartung - oft sind es vier Nullen. 2. Lassen Sie bestimmte Rufnummern oder Auslandsvorwahlen in Ihrer Anlage sperren. 3. Prüfen Sie in jeder Rechnung den Einzelverbindungsnachweis und reklamieren Sie die Rechnung, falls sich unberechtigte Forderungen ergeben. Übrigens: Die Telekom zeigt sich in vielen Fällen kulant und verzichtet auch bei bei ungeklärten Rechnungen auf einen Teilbetrag, meist die Hälfte. Das liegt daran, dass inzwischen auch viele Gerichte der Ansicht sind, dass der Telefonanbieter gegenüber seinen Kunden eine Fürsorgepflicht hat und rechtzeitig warnen muss, wenn ein Verdacht auf Missbrauch besteht. Quelle: formblitz.de |
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