| Der Tod Osama bin Ladens ruft Cyberkriminelle auf den Plan: Mit angeblichen Videos oder Fotos vom Tod des al-Qaida-Führers werden neugierige Internet-Nutzer in die Falle gelockt! Bei Facebook kursiert zum Beispiel eine Anleitung, nach der man ein Video sehen können soll, wenn ein Link in die Adresszeile des Browsers kopiert und die Eingabetaste gedrückt wird. Doch diesem Link sollte man auf keinen Fall folgen: Denn es gibt kein Video, stattdessen landet ein Eintrag zur Video-Falle auf der eigenen Pinnwand, und auch Kontakte bekommen eine Spam-Nachricht. Letztlich werden die Nutzer auf Seiten geleitet, wo ihnen zum Beispiel E-Mail-Adressen oder andere Daten entlockt werden sollen! Auch wer in Suchmaschinen nach Bildern vom toten bin Laden sucht, kann in eine Falle stolpern. Manche der Bildfälschungen oder Fotomontagen führen auf Seiten, die den Rechner mit sogenannter Scare- oder Rogueware infizieren! Solche Schadsoftware, die sich unter anderem mit dem Design renommierter Antiviren-Software tarnt, täuscht Virenfunde vor und nötigt den Nutzer zum Kauf einer völlig nutzlosen „Vollversion”. Es sollen auch schon Spam-E-Mails mit angeblichen Bildern des Toten kursieren: Wer auf den Anhang klickt, infiziert seinen Rechner mit einem Online-Banking-Trojaner, der womöglich Kontodaten und Passwörter ausspäht! Deshalb: Verdächtige E-Mails, die vermeintlich weitere Informationen über den Tod Osama bin Ladens bereit halten sofort löschen! Quelle: bild.de |
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